Orgelkonzert zum CD-Release

, Die Glocke, Das Bremer Konzerthaus


Die 1928 eingeweihte Sauer-Orgel im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ ist mit 76 Registern und über 6.000 Pfeifen auf vier Manualen und Pedal nach der Hauptorgel im St. Petri Dom (ebenfalls aus der Werkstatt W. Sauer) die zweitgrößte Orgel der Hansestadt. Heute ist sie als eine der wenigen erhaltenen Konzertorgeln aus der Zwischenkriegszeit ein erstklassiges Denkmal der Orgelbaukunst der 1920er-Jahre. Anlässlich der Ernennung der Orgel zum „Instrument des Jahres 2021“ durch die Landesmusikräte, ist es auf Initiative der Organistin Lea Suter gelungen, dass die einzigartig erhaltene Orgel erstmals auf Tonträger als Solo-Instrument gewürdigt wird. Für das renommierte Label Dabringhaus und Grimm hat Lea Suter zusammen mit den Bremer Organisten Stephan Leuthold, David Schollmeyer und Felix Mende eine CD-Einspielung an der Sauer-Orgel realisiert. Pünktlich zum Orgeljahr 2021 ist die CD erschienen und wird nun in einem Release-Konzert am Mittwoch, 27. Oktober, um 20 Uhr in der Glocke vorgestellt. Damit ist die Orgel nach langer Zeit wieder einmal live zu hören und mit Werken von Liszt, Mendelssohn, Bach, Bossi und Vierne wird die Vielseitigkeit des Instruments zum 15-jährigen Jubiläum seiner umfassenden, 2006 abgeschlossenen Restaurierung präsentiert. Nachdem die Orgel Krieg und Zerstörung nahezu unbeschadet überstanden hatte, war sie in einen ausgedehnten Dornröschenschlaf gefallen und wird nach dem langen beschwerlichen Weg der Wiederspielbarmachung heute ihrem Ruf als „Königin der Instrumente“ wieder mehr als gerecht.

 

Tickets: 18 € / 25 € / 35 €
Info/Karten: Ticket-Service in der Glocke, Tel. 0421 / 33 66 99 (Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr) sowie online unter www.glocke.de

 

»Diese in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerte CD enthält ein Orgelporträt auf höchstem Niveau. [...] Alle vier [Organisten] stammen aus Bremen und dem Umfeld. Man kann dieser Orgellandschaft nur gratulieren, dass sie derart fähige Organisten beschäftigen kann. Die Virtuosität, mit der die Werke des französischen Repertoires, Alain, Duruflé und Vierne dargeboten werden, zeigt das hohe Niveau der Ausführenden.« Kritik von Diederich Lüken zur CD-Einspielung bei Klassik.com

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